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Die Publikumsfrage in der Chemie-Vorlesung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pr. Gregor Fels
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Die Publikumsfrage in der Chemie-Vorlesung
Die Technik
Die Durchführung
Die Datenanalyse
Evaluierung
Fazit
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Wer kennt sie nicht, die Quizsendung „Wer wird Millionär“, bei der auch die Zuschauer im Studio über die Publikumsfrage aktiv am Quiz beteiligt werden? Technisch erfolgt das über ein „personal response system“ (PRS), mit dem sich registrieren und anzeigen lässt, wie viel Prozent der Zuschauer jeweils welche der vorgegebenen Antworten für die richtige Lösung hält. Da ist man auch als Zuschauer ganz bei der Sache, und sollte man einmal die Antwort nicht gewusst oder die Frage sogar falsch beantwortet haben, kann man trotzdem noch zufrieden sein, denn man hat ja nichts verloren, sondern im Gegenteil noch etwas dazu gelernt.
Was die Zuschauer bei der Publikumsfrage machen, das können Studierende in einer interaktiven Lehrveranstaltungen auch tun, wenn nämlich die traditionelle Vorlesung um solche motivations- und interaktionsfördernde Elemente erweitert wird. Moderne Techniken erlauben es heute, dass sich Studierende während der Vorlesung interaktiv beteiligen und somit die passive Rolle verlassen, die sie in traditionellen Vorlesungen  innehaben.


In der Tat sind Verfahren zur Teilnehmerbefragung in Vorlesungen lange bekannt,[1] haben aber erst in den letzten Jahren soweit an Akzeptanz gewonnen, dass nicht nur Quizmaster sich dieser Methodik bedienen. So werden von verschiedenen amerikanischen Firmen heute PRSLösungen angeboten, die in Bezug auf Praktikabilität, Ansprechzeit und Preis aber auch unter der Prämisse einer leichten und intuitiven Bedienbarkeit und Auswertung kaum Wünsche offen lassen.
Beispiele solcher Systeme sind das

  • Cricket System von Interwrite Learning,[2]
  • Class Performance System von Turning Technologies,[3]
  • i>clicker System der gleichnamigen Firma.[4]

In allen Fällen kommunizieren Sender, die von den Studierenden bedient werden, mit einem Empfänger, der an einem Notebook angeschlossen ist. Die Sender werden jeweils zu Beginn der Vorlesung ausgeteilt und am Ende wieder eingesammelt oder man macht es wie am Chemistry Department der University of California, Berkeley, wo die Sender gleich zusammen mit dem Buch zur Vorlesung verkauft werden.[5]



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 20:22 Uhr