Fernsehzuschauer kennen Personal Response Systems (PRS) vor allem aus Quizsendung, wie „Wer wird Millionär“. Die eingesetzte PRS-Technik ermöglicht es den Zuschauern im Studio per Handsender aktiv am Quiz zu beteiligen.
Dank des digitalen Votings lässt sich in wenigen Sekunden ermitteln, wie viel Prozent der Zuschauer jeweils welche der vorgegebenen Antworten für die richtige Lösung hält. Was in Fernsehshows dem Zweck der Unterhaltung dient und hinsichtlich der Auswertung nicht personenbezogen, sondern nur als Gruppenergebnis angezeigt wird, eröffnet im Bildungsbereich ganz neue Möglichkeiten der Interaktion und Lernstandskontrolle. Verfahren zur Teilnehmerbefragung sind in Vorlesungen seit Langem bekannt, haben aber erst in den letzten Jahren an amerikanischen Universitäten und zunehmend auch europäischen, an Akzeptanz gewonnen. Während die Personal Response Systeme in den USA darüber hinaus auch an Schulen immer häufiger zum Einsatz kommen und die Schulbuchverlage bereits Schulbuch begleitend die passenden Kontrollfragen anbieten, gibt es im deutschsprachigen Raum erst wenig Erfahrungen mit dem Einsatz im Unterricht. Insbesondere im Verbund mit interaktiven Whiteboards und Panel Systemen lassen sich heute neue Unterrichtskonzepte verwirklichen und die Lernstandskontrolle von einzelnen Schülern und Klassen effektiver und effizienter organisieren. Durch die Fusion der Firmen „eInstruction“, dem Marktführer bei Abfragesystemen, und „Interwrite Learning“, einem führender Hersteller von interaktiven Boards, Pads und Monitoren, resultierenden eine Vielzahl von Vorteilen für alle Interwrite Benutzer. So steht nun mit „ExamView“ ein Format zur Verfügung, das in allen erhältlichen K12 Schulbücher mit digitalem Inhalt und Lösungsaufgaben in USA aber auch zunehmend in Europa verwendet wird. Diese Lehrinhalte können ab sofort mit Interwrite Workspace direkt geöffnet und verwendet werden. Damit wird eine innovative Brücke zwischen Lehrbuchinhalten und interaktivem Klassenzimmer geschlagen, die es Lehrern ermöglicht, Kontrollfragen und interaktive Abfragemethoden in den Unterricht zu integrieren.
Boards in unterschiedlicher Umgebung und in Kombination mit Pads oder Panels sind weitgehend, das SRS-System hingegen weniger, bekannt. Letzteres dokumentiert die Antworten, die mittels Cricket und PRS erfasst werden, wertet sie aus und gibt bereits einen Vorschlag zur Benotung. Alle Abfragen können über einen definierten Zeitraum zusammengefast werden und alle Berichte stehen auf Knopfdruck sofort zur Verfügung. Interwrite PRS und Interwrite Cricket sind die Hardware-Komponenten des SRS-Systems. Bis zu 2047 Clicker können gleichzeitig an einer Abstimmung teilnehmen. Interwrite Workspace ist bei allen Komponenten im Lieferumfang und verbindet diese wie ein „interaktives Schweizermesser“ zu einem gemeinsamen System.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 20:35 Uhr |
Geschrieben von: Interwrite



